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04. 01.2005

Ich hab vielleicht ein Pech, sag ich euch.

Nun bin ich heute schon wieder abgeschoben worden. Nirgends darf ich bleiben. Zuerst wurde ich weg gegeben, weil meine Leute umziehen mussten. Ich kam in eine Pflegestelle.

So nennen die Menschen das, wenn man nicht in ein Heim für herrenlose Hunde kommt, sondern zu anderen Menschen, die aber schon genau wissen, dass sie einen nicht behalten wollen oder können. Da musste ich aber auch ganz schnell wieder weg, weil jemand allergisch war. Das heißt, der Mensch kann mich nicht vertragen. Er wird krank, wenn er mich sieht. Das ist auch kein tolles Gefühl für einen Hund. Man will ja als Hund schließlich gemocht werden.

Also wieder eine andere Pflegestelle. Viele Hunde waren da. War eigentlich nicht schlecht. Fing gerade an, mich daran zu gewöhnen. Und heute?

Heute wurde ich gebadet. Dann ab ins Auto und nach einer langen Fahrt aussteigen. Jemand besuchen. Der Mann von der Pflegestelle geht mit mir in die Wohnung. Da ist eine Frau. Die Menschen reden und reden, wie sie das immer tun, wenn sie zusammen sind.

Ich hab in der Zeit in der Küche ein großes Geschäft gemacht. Die Frau kam gucken und lachte. Und dann fährt doch der Mann tatsächlich weg und lässt mich zurück!! Warum das denn nun schon wieder?

Jetzt bin ich hier bei der Frau alleine. Ich hab versucht mir ihr zu spielen, aber sie hat anscheinend keine Lust. Aber sie hat mir was zu fressen gegeben. Auf einem Schrank  lag ein Stück Wurst, das hab ich mir auch genommen. Satt war ich jetzt. Geschäft hatte ich auch gemacht. Alles klar.

Zum Glück gibts hier einen Computer und Internet mit Flatrate. Und in mir steckt ein intelligenter Pudel. Da kenn ich mich mit solchen Sachen aus. Jetzt mach ich mir eine Internetseite, wo alle Hunde, Menschen und auch der Hundegott mal lesen kann, wie es mir geht. Und wenn es ganz schlimm kommt, kann ich hier einen Hilferuf starten. Das muss doch mal aufhören, mit der Rumschieberei. Ich hab die Schnauze gestrichen voll davon.

Erst mal hab ich Durchfall von der ganzen Aufregung. Hoffentlich geht das bald wieder weg.

So ein Mist ist das! Warum kann ich nicht mal irgendwo bleiben, wo es schön ist. Hundegott! Schick mir bitte einen Menschen, der mich mag und bei dem ich bleiben kann. Bitte!
 

05.01.2004

Die Nacht.

Die Frau hat sich wenig um mich gekümmert. Gestern. Sie hat am Computer geklimpert und ich hab gemerkt: ich verpass nix. Also hab ich geschlafen. Wir sind spät in der Nacht noch mal rausgegangen. Und dann hat sie sich auf ihre Schlafstelle gelegt. Sie hat mir meine auch gezeigt. Ganz gut, ja! Aber ich hab mich da erst hingelegt, nachdem ich alle anderen Stellen ausprobiert hab. Waren mir aber alle zu weit weg von der Frau. Darum hab ich mich dann auf den Platz gelegt, den sie mir gezeigt hat.

Gegen morgen war mir auf einmal schlecht. Ich musste brechen, aber es kam nix. Nur ein kleines bisschen Magenschleim. Die Frau ist aufgestanden und hat es weg gemacht. Dann hat sie mir über den Kopf gestreichelt und hat sich wieder hingelegt. Na gut. Wenigstens keine Schimpfe. Ich habmich getraut, einfach bei ihren Füßen im Bett zu liegen. Auch keine Schimpfe. Na wenigstens etwas Schönes.
 

05.01.2004

Der Vormittag.

Als die Frau aufstand, war ich sofort wach, bin um sie rumgelaufen und hab gefragt: “Was machen wir jetzt?” - “OK, wir gehn ein kleines Pipi, aber dann will ich erst einen Kaffee trinken,” sagte sie. Sehr kleines Pipi. Kaum hatte ich mal gepinkelt, gingen wir schon wieder rein. Sie hat mir ein Frühstück gemacht und hingestellt. Für sich selbst hat sie auch was gemacht, das roch viel besser. Vielleicht hat sie unser Essen vertauscht? Ich bin bei ihr geblieben. Aber sie hat mir nix abgegeben. Gemein. Als sie fertig war, hat sie sich neben meinen Fressnapf gesetzt und gesagt: “Komm, friss jetzt dein Lecker. Das ist feines Lecker. Friss das.” OK, sah nicht so aus, als würde ich noch was besseres kriegen, also hab ich es gefressen. Die Frau ging weg und ließ mich mit dem Frühstück alleine. “Hee,” sagte ich und rannte hinter ihr her. “Was machst du? Wo gehtst du hin?” - “Ich bleib hier,” sagte sie. “Geh dein Lecker fressen.” Das wiederholte sich ein paar Mal. Ich lass die doch nicht aus den Augen. Ich will wissen was die tut. Dann blieb sie neben mir sitzen, bis ich alles aufgefressen hatte.

Danach sind wir wieder rausgegangen. Leine, klar. Aber sie meckert nicht mit mir rum. Auf eine große Wiese sind wir gegangen, mit einem Wald. Manchmal zog ich an der Leine weil es mir zu langsam ging. Was macht dieser dumme Mensch? Sie hockt sich hin und bleibt hocken. Bis ich zu ihr zurückkomme. Da freut sie sich scheckig und gibt mir ein Lecker. Blödsinn, sowas. Bin ich gleich wieder los. Sobald ich ziehe hockt sie sich wieder hin. So was hab ich ja noch nie erlebt. Hab ich das Ziehen halt gelassen. Besser langsam voran als gar nicht.

Bei einem Baum im Wald sagte sie: “Schau, hier liegt der Batzi,” und sie wurde ganz traurig. Sie hat eine Blume geordnet und dann konnten wir weitergehen. Komische Stelle war das.

Raus auf die Wiese. Am Wiesenrand steht eine Bank. Dort hat sie sich hingesetzt und ich kam mir vor, als sei ich nicht da. Bin ich halt einfach stehen geblieben und hab mir die Welt angeguckt.

Plötzlich holt sie ein Lecker aus der Jackentasche, nimmt es in die Faust und hält den Arm seitlich ausgestreckt. Was soll das? Ich pass auf, dass das Lecker nicht rausfällt, ohne dass ich das mitkriege. Aber nein, sie hält es fest. Ich belle ich das Lecker an, es soll endlich aus der Hand raus fallen. Aber das tut es nicht. Ich guck die Frau an und frage sie: “Was soll das?” Da schreit sie “schau” und freut sich scheckig und gibt mir das Lecker. Das hat sie noch oft wiederholt. Aber ich weiß nicht was das soll. Kapier ich nicht. Was ist “schau”?

Dann sind wir wieder in den Wald gegangen. Dort kamen plötzlich 3 Rüden. Alle auf einmal. Jeder von einer anderen Seite. Ich hab mich nicht getraut den Mund aufzumachen. Die Menschen reden und reden, “Banjo” hör ich immer wieder. Was ist “Banjo”?

Dann sind wir wieder zurück gegangen in die Wohnung. Dort hat die Frau mich gebürstet. Von Kopf bis Fuß. Sie hat mir verfilzte Haarbüschel abgeschnitten. Am Po hat sie mir die Haare kurz geschnitten. Um meinen “Dödel” herum hat sie alles abgeschnitten, was pipiverklebt war. Sie ist irgendwie nett, wenn sie so was macht. Ich meine, das ist ja alles sehr intim. Aber sie macht das als würde sie das immer machen und gibt mir Lecker, weil ich es ihr erlaube.

Als nächstes hat sie mir eine Kiste mit Spielzeug gezeigt. Die haben wir ausgeleert und sie fand ein langes Seil, über das sie sich sehr gefreut hat, und sie hat angefangen damit zu spielen. Ich hab ein paar Quietschies gefunden und hab die genommen. Zweien hab ich dann schnell das Quietschen ausgetrieben. Ratzfatz. Das dritte hat sie mir dan weg genommen, damit es heil bleibt. Dann kam alles Spielzeug wieder in die Kiste und weg. Ein Gummiteil durfte ich behalten. Aber das quietscht nicht, und zernagt krieg ich das auch nicht. Das ist uninteressant.

Ich kratz mir die Ohren. Steht sie auf holt einen Lappen und will meine Ohren ausputzen. Neeee, das hat sie sich aber nur so gedacht. Nicht an meine Ohren. Die sind sooo toll, da lass ich sie nicht dran. Krieg ich trotzdem ein Lecker. Und während ich das vorne fresse, geht sie hinten mit dem Finger in meine Ohren. Boah ist das link! Aber es tat gut. Oooohhh tat das gut. Und auf einmal läuft mir was Nasses ins Ohr. Iiiiiiihhhhh!! Das will ich nicht!!! Ich schüttel den Kopf und rutsch auf dem Teppich. Ooooh ich muss aufpassen, dass sie das nicht noch einmal macht. Da krieg ich Leckerchen. Uuuuuuuh und ein Finger im andern Ohr. Uuuuuuh tut das gut. Iiiiiiiihhhh, verdammt, hat sie mich wieder ausgetrickst. Hab ich hier auch was Nasses im Ohr. Wieder Leckerchen. Komm mir bloß nicht mit den Händen an den Kopf, du!

Seit dem bin ich abgemeldet. Ich lieg hier rum und döse und schlafe und sie klimpert auf dem Computer.

Ach ja: Ich hab Küchenverbot. Ich darf da nicht rein. Weil ich alles klaue und überall mit den Füßen hoch gehe, sagt sie. Na und? Ich muss doch wissen, was es hier zu fressen gibt? Oder soll ich hier verhungern? Sie schickt mich in den Flur und sagt “bleib”. OK, Frau, verstehe. Das hatte ich schon mal anderswo. OK, wenn das dann hier auch sein muss. Find ich zwar doof, aber ich machs halt. Sie findet das toll, dass ich das mache. So gehen halt die Meinungen darüber, was toll ist,  auseinander.

Ach ja: Durchfall hab ich immer noch. Die Frau sagt, das sei Stress. Das ginge wieder weg.

 

05.012005

Nachmittags

Nach ein paar Stunden hab ich ihr gesagt, dass ich mal raus muss. Sie hat das auch verstanden. Aber wir sind nicht weit gegangen. Ist aber noch egal, denn es gibt ja hier endlos viel Neues zu schnuffeln. Ich musste wieder Kacka machen. Sie guckt und ruft “Feines Kacka! Das sieht schon viel besser aus. Das kriegen wir hin, mein Schatz.”

Zuhause hat sie mir dann Fleisch gebraten. Aber sie hat es in eine Soße gekippt - ääääh, Baaaa! Die soll sie mal selbst fressen. “Komm,” sagt sie, “das ist Salat, das ist gesund. Das ist feines Lecker. Friss das.” Und sie hat neben mir gesessen. Ehrlich, ich habs mehrmals probiert, aber ich konnte es nicht fressen. Es ging nicht. Da hat sie mir das Fleisch rausgepickt und es mir von Hand gegeben. Jetzt bin ich gespannt, was als nächstes kommt. Komische Sachen gibt die mir. Weiß ich nicht, ob ich das irgendwann mal mag. Obst. Iiiiiiiiigitt! Banane! Spuck! Sagt sie: “Du bist genauso blöd, wie der Batzel” und verdreht dabei die Augen. Also sooo blöd scheint dieser Batzel nicht gewesen zu sein, find ich.

 

05.01.2005

Der Abend

Die Frau sitzt nur am Computer und tippselt. Ich warte vergebens auf ein Chance, hier mal was schreiben zu können. Aber jetzt ist sie grad in der Küche und macht essen. Da darf ich ja so wie so nicht rein. Also:

Wir waren eben wieder draußen. Eine längere Runde zur Wiese. Es war dunkel und sie sagte: “ Jetzt kann ich dein Kacka nicht sehen, wenn du eins machst. Ich hab die Taschenlampe vergessen.” Als das Kacka dann kam, brauchte sie es nicht zu sehen - sie konnte es hören. Ich auch. Tja. Müssen wir weiter warten.

Zuhause hatten wir beide Hunger. Und jetzt kocht sie. Irgendwas rotes und Fleisch. Und für sich macht sie wieder was, was viel besser riecht. Dann endlich gibt sie mir meinen Fressnapf. Ich hab vorsichtig probiert. Aber das schmeckte guuuut. Ich hab alles ganz schnell aufgefressen. Sie hat gesagt, sie will mir morgen vormittag das selbe noch mal geben, aber dann richtig viel. Dass ich mal satt werde. Na Gott sei dank.

 

05.01.2005

Die Nacht

Wir sind viel früher ins Schlafzimmer gegangen, als gestern abend. Die Frau hat sich wieder auf ihre Schlafstelle gelegt und ich mich auf meine im Regal. Dann war es ganz ruhig und wir sind beide schnell eingeschlafen. Am Morgen bin ich aufgestanden und hab mich mal geschüttelt. Und dann - Hops - war ich bei ihr. Aber mal nicht bei den Füßen, etwas höher. Keine Schimpfe. Sie hat den Arm um mich gelegt und wir haben noch ein bisschen weiter geschlafen. Ach tut das gut.

Und ich hab lange mein Pipi ausgehalten. 8 Stunden.

 

06.01.2005

Die Frau ist wieder sofort mit mir raus gegangen. “Heute gibts nur ein kleines Pipi,” sagte Sie. Wieso? Gestern gabs doch auch nur ein kleines Pipi?

Aber dann hab ich gemerkt, was sie meinte. Als wir wieder drinnen waren, gabs Frühstück und für sie einen Kaffeee und dann fing sie an rumzulaufen und hier zu wischen und da zu wischen und dieses blöde Heuldings wurde rausgeholt. Alle Menschen haben so ein Heuldings, dass sie hin und her über den Fußboden schieben.  Ich fürchte mit zwar nicht davor, aber mögen tu ich es auch nicht. Bin ich halt so lange ins Bett gegangen. Aber sie kam sofort gucken. Ich hab die Ohren angelegt und gesagt: “Huhu . . . äähm . . . nur bis du fertig bist, ja?” Sie hat gegrinst und ist wieder gegangen.

Dann hat sie im Wohnzimmer einen Tisch aufgestellt. Sie hat da Wäsche drauf gemacht und Kissen drauf gelegt und eine Decke.

Dann sind wir wieder rausgegangen. “Noch ein kleines Pipi. Gleich kommt Besuch”, hat sie gesagt. Dann kam eine Frau draußen zu uns un hat mich begrüßt. Die war mal total nett zu mir. Sie fand mich schön!! Jawoll!! Wir sind alle zusammen wieder rein gegangen. Die fremde Frau hat sich auf den komischen Tisch gelegt und ich musste in die Hundekiste. Aber es war sehr warm im Zimmer und ich hab der Frau gesagt: “Lass mich bitte hier raus.” - “OK,” sagte sie, “dann warte im Schlafzimmer, bis ich fertig bin.” Ich hab geschlafen. Wie lange das gedauert hat weiß ich nicht, aber die Frau war froh, dass ich so still gewesen bin. Sie hat mich doll gelobt.

 

06.01.2005

Als die fremde Frau weg war, hat sich meine Frau angezogen und sich das lange Seil aus der Spielzeugkiste umgehängt. Dann hat sie mich angezogen und wir sind auf die Wiese gegangen. Dort hat sie meine Leine mit dem Seil verbunden und ich konnte laufen, wohin ich wollte. “Lauf!” sagte die Frau. Aber ich wollte gar nicht laufen. Mir reicht das, wenn ich um sie rumlaufen kann.  Ich hatte Angst, dass ich sie verliere und hab immer geguckt, ob sie auch hinter mir her kommt.

Wenn ich sie anguckte, freute sie sich immer und rief: “Komm hier”. Dann bin ich zu ihr gerannt und bekam ein Lecker. Das hat Spaß gemacht. Das haben wir fast während dem ganzen Spaziergang gespielt.

Dann waren wir wieder bei der Bank und die Frau hat sich wieder hingesetzt. Aber heute hat sie mir viel erzählt. Ich habe auf der anderen Seite der Wiese Hunde gesehen, und sie hat mir erzählt, wer das ist. Ich fands interessant, und hab den Hunden zugeguckt, wie sie spielten. Aber mitspielen wollte ich nicht. Ich bin bei der Frau geblieben. Darüber hat sie sich gefreut.

Sie hat auch wieder diese Sache gemacht mit dem “schau”. Und ich glaube, sie will, dass ich sie angucke. Immer wenn ich sie angeguckt habe, hat sie mir das Lecker gegeben. Wenn ich gebellt habe, kriegte ich es nicht. Nur wenn ich sie anguckte. Ich glaube, jetzt hab ich das verstanden. Jedenfalls freut sie sich sehr, wenn ich sie angucke.

Wir sind dann wieder in den Wald zu dem Batzibaum gegangen. Dort hat sie sich auch hingesetzt und einen Gummiball aus der Tasche geholt. Das war lustig. Sie hat ihn mir immer vor die Füße geschmissen. Ich hab dann ein bisschen damit gespielt und ihn ihr zurückgebracht. Einmal hab ich ihn sogar aus der Luft gefangen. Das war toll, da bin ich toll gelobt worden. Sie mag mit mir spielen. Nach einer Weile hat sie den Ball eingesteckt und wir sind wieder zurück gegangen.

Ich habe auch wieder Hunde kennen gelernt. Alle waren nett. Es gefällt mir hier, auf der Wiese und in diesem Wald.

 

06.01.2005

Ich habe sooo viele Einträge in meinem Gästebuch.

Und die machen mich ganz durcheinander. Da hat ein “Frauchen” geschrieben, ich soll bei ihr bleiben. Wer ist das denn? Wo ist denn dieses Frauchen, dachte ich.

Und dann alle die anderen Einträge darin. Die glauben alle, die Frau bei der ich jetzt wohne, sei mein neues Frauchen. Wirklich, das glauben die! Aber das ist bestimmt nicht richtig. Obwohl ich mir seit heute morgen im Bett schon gewünscht habe, sie wäre es. Sie ist sehr lieb zu mir. Sie sagt auch immer “Frauchen macht dies” und “Frauchen macht das”. Aber ich hab bis jetzt nicht dran gedacht, dass ich hier bei ihr bleinen sollte. Oder? Ich bin etwas durcheinander. Bestimmt holt mich der Mann wieder ab, der mich hier hin gebracht hat. Oder die Frau bringt mich wo anders hin.

Wär aber diesmal echt schade.

 

06.01.2005

Jedenfalls hatte ich heute morgen ein schönes Kacka.

Aber heute mittag wieder nicht. Aber ich hab trotzdem schon 2 dicke Portionen zu essen bekommen und bin satt. Glaub ich.

Heute morgen hat die Frau aber komische Sachen in meinem Kacka gefunden. Und sie hat überlegt, ob ich vielleicht doch was im Bauch habe, was mir nicht bekommt.

Heute nachmittag sagte die Frau: “Banjo muss hier bleiben.” Ich glaube “Banjo” bin ich. Ich bin noch nicht sicher, aber es sieht so aus. Jedenfalls zog sie sich an und sagte wieder “Banjo muss hierbleiben, Frauchen geht einkaufen” Dann hat sie mir erlaubt aufs Bett zu steigen und ich sollte dort bleiben. Sie ist aufgestanden und raus gegangen. Ich hab mich hingelegt und geschlafen.

Auf einmal geht die Tür auf, und sie ist wieder da. Aaach hab ich mich gefreut. Ich weiß nicht, wie lange sie weg war, weil ich ja geschlafen hatte, aber ich hab mich gefreut. Sie ist soooo nett zu mir und soooo lieb. Ich mag sie sehr.

Und sie hat gesagt: “Weißt du was? Du darfst ins Bett, wenn du alleine bleiben musst, und morgens früh zum kuscheln. Aber sonst nicht. Tagsüber kannst du bei mir liegen. OK?” OK Frau. Ääähm . . . Frauchen?

Sie hat mich auch wieder gebürstet und hat noch filzige Stellen gefunden. Die will sie morgen abschneiden.

 

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Mein Gästebuch. Komm pieseln.

Banjo

Banjoko - Bleib bei mir, wandere nicht mehr !
Aus der Sprache der Yoruba (Nigeria, Benin).