Aufräumen

Den Anfang habe ich geklickert. Ich bin nicht für den Klicker gemacht, aber manchmal ist er ganz brauchbar. Ich habe Banjo natürlich vorher auf den Clicker konditioniert.

Ich hab mich auf den Boden gesetzt. Dann habe ich die ganze Spielzeugkiste ausgeleert und gewartet, bis er irgendein Teil richtig in die Schnauze nahm. Egal welches - er musste es nur richtig in die Schnauze nehmen. Dann gab es einen Click und ein Lecker.

Danach habe ich nur geklickert, wenn er das Teil, das er in der Schnauze hatte zu mir brachte. Dann habe ich mir die Spielzeugkiste zwischen die Beine gestellt, und geklickert, wenn das Teil das er brachte in die Kiste fiel.

Danach habe ich ohne Clicker weitergemacht. Wenn das Teil in die Kiste fiel hab ich “aufräumen” gerufen und mich tierisch gefreut. Die Kiste stand immer noch zwischen meinen Beinen.

Als nächstes habe ich im Stehen weitergemacht und bei “aufräumen” auf die Kiste gezeigt. Inzwischen weiß er dass alles in die Kiste geräumt werden muss, egal wo die steht.

Wir üben immer noch und  es wird jeden Tag besser, klarer und schneller. Allerdings holt er die Teile manchmal auch direkt wieder aus der Kiste raus, lässt sie fallen und räumt sie wieder auf. Auf diese Weise wird ein und der selbe Tennisball 5 mal aufgeräumt. Aber das ist ja egal. Er ist ein Hund und “aufräumen” ist ein Spiel.

Das Spiel dreht ihn aber auf, und ich muss aufpassen. Zu Beginn des Spiels entscheidet er sich immer klar für irgendein Teil. Wenn es zuviel wird, kann er sich nicht mehr entscheiden, hört nicht mehr zu, welches Teil er aufräumen soll und bellt. Wenn er nicht mehr zuhört, hör ich auf. Danach schläft er eine Weile.

Inzwischen brauche ich nur noch die Kiste auszuleeren und dann “aufräumen” zu sagen. Dann beginnt er, die Sachen einzusammeln und in die Kiste zu schmeißen. Es sind 4 Bälle, 1 Kordel, 1 Quietschie, 1 Igel, und ein Fragment von einem ehemaligen Ball. Also ca. 8 Teile. Nach 3 oder 4 wird er aber unruhig und fängt an zu “kaspern”. Macht aber nix - es wird jedesmal ein tolles Spiel draus.

 

Ballschubsen

Das macht er sehr gerne, wenn wir eine Weile getobt haben. Er legt sich dann hin, knaatsche seinen Ball eine Weile zwischen den Zähnen, dann schubst er ihn mit den Füßen zu mir. Ich schubse ihn zurück, er kaut ihn wieder durch und schubst ihn wieder zu mir.

Das kann er sehr lange machen. Es ist ein ganz ruhiges Spiel und hat was meditatives für mich. Zwischendurch werfe ich den Ball mal durch die Wohnung und er springt rum. Dann geht das Spiel wieder von vorne los.

 

Tunnel

Angefangen hab ich mit einem Stuhl, wo er durch die Beine kriechen musste. Inzwischen sind es schon 2 Stühle, die dicht hinter einander stehen. Wir können das auf insgesamt 4 Stühle erweitern. Aber das muss ich langsam machen, sonst kriecht er rückwärts wieder raus. *gg*

Wenn er die 4 Stühle kann, werd ich von vorna anfangen, und den ersten Stuhl mit einer Decke zuhängen, dass es ein geschlossener Tunnel ist. Und das machen wir dann auch, bis alle 4 Stühle stehen und zugehängt sind.

 

 

 

 

 

 

 

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Mein Gästebuch. Komm pieseln.

Banjo

Banjoko - Bleib bei mir, wandere nicht mehr !
Aus der Sprache der Yoruba (Nigeria, Benin).