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06.04.2005 |
“Den Tag können wir schon knicken,” sagte Frauchen heute, als wir von Frau Doktor nach Hause gingen. Warum wir bei Frau Doktor waren? Ja, also das war sooo: Wir wollten heute vormittag gegen 9 Uhr zum Bach. Unterwegs haben wir Elli getroffen und Friedwart. Elli ist eine Bearded-Collie-Hündin, aber eine Originale, nicht so eine total verzüchtete. Sie ist sehr schön. Und Friedwart ist ein netter kleiner Dackel-Mix. Mit denen sind wir dann spazieren gegangen. Nach einer Weile trafen wir dann Samson, frei rum laufend, der sieht aus wie ein transsilvanischer Zottel, den wir aus einem Forum kennen. Und an einer Leine hing noch Murphy. Das soll ein schwarzer Labrador sein, aber der ist nur so groß wie ein Pitbull und er ist ausgewachsen. Ich lief sowieso frei rum und war ganz brav und dann hat Murphys Frauchen ihn auch losgemacht, versuchsweise. Der Versuch war ganz schnell gescheitert - ich lag unter Murphy, Samson sprang bellend um uns rum, Elli versuchte zu schlichten. Frauchen pflückte Murphy von mir runter und hatte mal wieder panische Angst, weil alles so gaaanz schlimm aussah. War es ja auch. Wenn ich unten liege ist das schon schlimm genug. Dann hat sie mich am Geschirr gehabt und wir haben uns alle ganz wütend angebellt, und sind mit zitternden Knien mit Elli und Friedwart weiter spazieren gegangen. Frauchen hatte mich untersucht, konnte aber in dem dichten Fell nix finden. Nur viel Sabber von Murphy und ich wollte nicht, dass sie da rum fummelt. Nach einer Weile sind wir dann wieder nach Hause gegangen und Elli und Friedwart haben sich noch mal mit Murphy und Samson getroffen, weil die sich kannten. Als wir dann alleine waren, hat Frauchen noch mal versucht, zu gucken, ob Murphy mich verletzt hat. Als sie mir ans Ohr kam, hat das tierisch weh getan und ich hab mich erschreckt und nach ihrer Hand geschnappt. “Neee, hat Frauchen gesagt, damit gehn wir mal fein zu Frau Doktor” und wir sind wieder zu der Gruppe gegangen um die Telefon-Nummer von Murphys Frauchen zu holen. Ich war angeleint, Murphy war angeleint, Samson lief frei rum. Als er nun sah, dass ich wieder ankam und angeleint war, hat Samson sich auf mich gestürzt, und Frauchen musste mich schon wieder verteidigen. Als der dann endlich auch einfangen und angeleint war, konnten die Menschen die Nummern austauschen und dann sind wir nach Hause gegangen. Frauchen hat Geld eingesteckt und wir sind mit dem Bus zu Frau Doktor gefahren. Zu dritt haben sie mich da festgehalten. Frauchen auch. Und ich hab am ganzen Leib gezittert, weil ich wußte, die suchten an meinem Ohr, wo es weh tat und dann tat es weh und sie hatten die Stelle gefunden. Dann hat Frau Doktor noch ganz tief ins Ohr rein geschaut und gesehen: Da ist nix schlimmes, aber da ist was. Eine kleine Schramme von Murphys Zahn. Weil ich ja sofort beißen musste, wenn man mir ans Ohr fasste, hab ich ein Schmerzmittel bekommen, damit ich nicht versehentlich jemanden schnappe. Und ein Antibiotikum hat sie mir gespritzt, damit sich nix entzünden kann, da drin im Ohr. So waren wir von 9 bis 12 Uhr unterwegs. Seit dem lieg ich zuhause und schlafe. Aber ich will gar nicht ohne Frauchen liegen. Wenn sie sich wo anders hinsetzt steh ich auf und geh zu ihr. Jooo, mein Frauchen. Tut mir so leid, dass ich sie beißen wollte.
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08.04.2005 |
Hhhhhmmmm, Frauchen hat Hundekuchen gebacken. Das riecht hier so gut, dass ich den ganzen Tag nur Hunger habe. Welche mit Leber, welche mit Hafer und Nüssen, und welche mit Knoblauch und Kräuter. Die sind so läääcker. Sie hat einen großen Karton hier stehen und will so lange backen, bis der voll ist. Boahr, sooo viele will sie machen. Dann kann mir ja nichts mehr passieren.
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10.04.2005 |
Gestern morgen hat Frauchen mich an eine gaaaaanz laaaange Leine gemacht. Ja, wie das war könnt ihr bei Erziehung lesen. Ich fands total blöd. Gestern nachmittag waren wir mit der normalen Leine weg und haben einer Hundeschule “zugeguckt”. Ich war ganz still. Frauchen fand das interessant, was die da machten. Und dann auch ein bischen “links” gehen geübt. Das kann ich. Aber ich mach das nur, wenn ich will. Heute waren wir normal spazieren. Und am Bach Stöcke rausfischen. Das finde ich toll. Ich sag Frauchen immer “schmeiß noch mal rein, los” und dann schmeißt sie wieder. Aber sie schmeißt immer ins tiefe. Da ist das schwer, das wieder rauszuholen. Denn so ganz überall nass werden und den Boden unter den Füßen verlieren - also, DAS will ich irgendwie nicht so gerne.
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16.04.2005 |
Heute ist Freitag. Am Mittwoch hat Frauchen gesagt: Heute ist mein erster “Tag-ohne-Hund-Tag”, das mach ich jetzt jeden Mittwoch. Das war ein blöder Tag, sag ich euch. Wir sind nur am Vormittag ein bisschen auf der Wiese gewesen. Den ganzen andern Tag war Frauchen fast nur alleine weg und ich musste zuhause bleiben. Und sie sagt, das würde sie jetzt jede Woche machen. Warum DAS denn? Und die anderen Tage waren auch nicht soooo toll, fand ich. Ich musste zwar nicht alleine bleiben, aber Frauchen hat auch nicht viel mit mir gemacht. Sie hat so weißes Zeugs von links nach rechts gefaltet und bearbeitet und wieder auseinander gemacht und was weiß ich, was noch für einen Blödsinn. Dann hat sie alles ans Fenster gehängt und da hängt das nun immer noch. Und sie sagt “das sieht schön aus. Wir haben das schön hier.” Naja, ich brauch das zwar nicht und fressen kann ich es auch nicht, und spielen darf ich auch nicht damit. Aber wenns ihr gefällt ..... Wenn wir auf der Wiese sind, ist es wieder toll. Frauchen hat wieder gaaanz tolles Lecker dabei. uiuiui, das krieg ich nur, wenn ich sofort gehorche. Da macht mir das natürlich Spaß. Da lauf ich neben ihr und schau sie an und sag “schau Frauchen, ich geh links, du musst mir ein Lecker geben”. Leider dauert es immer länger, bis sie das versteht. Aber es klappt und es lohnt sich.
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18.04.2005 |
Booaaahh, war das heute ein toller Tag. Wir haben uns ganz normal angezogen für das Morgenpipi. Nein nicht ganz normal, Frauchen hatte den Rucksach an. Und dann sind wir los gegangen. Aber nicht auf die Wiese. Zum Batzibaum sind wir gegangen. Da haben wir gewartet und dann kam Ginny mit ihrm Frauchen. Ginny ist eine ganz kleine Dackeldame. Und dann sind wir mit denen spazieren gegangen. Ein Weg den ich noch gar nicht kannte. Die Frauchen haben erzählt und sich kaum um Ginny und mich gekümmert. Das war sooo toll und sooo lange. Anschließend waren wir kurz in der alten Wohnung und dann sind wir zu Ginny’s Haus gegangen. Ginny’s Frauchen hat uns dann mit dem Auto nach Hause gebracht. Aber ich musste vorne bei Frauchens Füßen sitzen. Anders ging das nicht. Hab ich mich auf ihre Beine gestützt und raus geguckt. Aber dann war mit das zu blöd, und mit einem kurzen Geruckel saß ich dann auf ihrem Schoß. Das fand Frauchen gaanz toll, weil ich so brav sitzen geblieben bin. Sie hat mich geknuddelt und ich hab raus geguckt. Danach haben wir ein bisschen geschlafen und gegessen. Und am Nachmittag waren wir noch mal eine ganze Stunde am Bach. Ich hab ganz wild mit Frauchen gebellt und Stockfischen gespielt. Dabei bin ich ausgerutscht und in den Bach gefallen. Ganz tief mit dem ganzen Kopf und dem ganzen Rücken lag ich im Bach und war patschnass. Danach war ich ganz aufgeregt und musste viel und laut bellen. Aber Frauchen hat einfach weiter mit mir Stockfischen gespielt. Dann sind wir wieder nach Hause gegangen und ich hab geschlafen. Sooo ein toller Tag war das. Und es gibt noch was Neues: Ein Ding, das macht klick-klack und dann krieg ich ein Leckerchen. Gestern und heute, hat das Ding gaaaanz oft klick-klack gemacht und ich hab Leckerchen bekommen. Was das mal wird - bin ich mal gespannt. Leckerchen sind ja gut. Kann man nie genug von bekommen.
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19.04.2005 |
Heute ist dafür überhaupt kein toller Tag. Es regnet und Frauchen hat mich angezogen und sich angezogen und ich dachte, wir gehen auf die Wiese. Aber dann sind wir in den Keller gefahren mit der Fahrkiste und haben die große Einkaufstasche geholt. Die mit den Rädern. Und dann sind wir zusammen einkaufen gegangen. Das wär ja nicht so schlimm gewesen, wenn es nicht so geregnet hätte. Und wenn Frauchen mich in den Laden mit rein genommen hätte. Aber ich musste draußen im Regen auf sie warten. Und dann kam ein gaaanz großes Auto und blieb gaaanz dicht bei mir stehen. Da musste ich natürlich laut bellen, weil ich Angst hatte. Und ich bin patschnass geworden bis auf die Haut. Als Frauchen wieder raus kam, war ich ganz dünn und der Regen lief so aus meinem Fell raus. Da hab ich aber ganz viele Leckerchen bekommen, weil das ja alles nicht schön war. Nun mussten wir ja durch den Regen auch wieder nach Hause gehen. Frauchen sagte: “Das müssen wir jetzt jeden Dienstag vormittag machen. Aber das Wetter heute ist ja schon unsere Feuerprobe. Schlimmer kann das nicht mehr werden. Und wenn wir das heute schaffen, schaffen wir das jeden Dienstag. Du bist jedenfalls ein gaaanz braver Hund.” Ja. Ich hab gemerkt, dass Frauchen alle Hände voll zu tun hatte und war ganz doll lieb. Hab nicht gezogen und bin nicht hin und her gelaufen. Zuhause war Frauchen dann eine halbe Stunde beschäftigt, mich abzutrocknen und zu bürsten, sich selbst abzutrocknen und zu bürsten, alle unsere nassen Sachen aufzuhängen zum Trocknen und alle Pfützen, die wir auf dem Fußboden gemacht haben, wieder weg zu wischen. Sooooo doll nass waren wir geworden. Sie sagte: “Jetzt wissen wir, dass wir das können. Beim nächsten Mal werde ich wohl doch lieber die Dorothe fragen, ob sie mir das Auto leiht.” Dorothe ist unsere Freundin und sie arbeitet Dienstags in der Evangelischen Begegnungsstätte im Haus. Aber Frauchen will nach Möglichkeit ohne andere Hilfe auskommen. Überhaupt - die Fahrkiste. Das ist auch so was komisches. Ich weiß nicht, ob ich die mag. Ich geh mit Frauchen da rein aber lieber wieder raus. Es ist sicher besser, als alle die Treppen zu laufen, aber komisch ist das da drin. Und wenn die Tür aufgeht und draußen stehen Leute so dicht davor, dann erschreck ich mich immer und muss bellen. Es gibt ein paar Leute 2 oder 3, die haben Angst vor mir. Bekloppt so was, aber das ist so. Wenn die in der Fahrkiste sind, warten wir bis die wieder weg sind. Heute Mittag kam uns Dorothe besuchen. Als es schellte, hab ich gebellt und Frauchen hat mich angezogen, als wollten wir weg gehen, aber ich musste ins Schlafzimmer. Dann hörte ich den Besuch und hab gebellt, aber ich durfte nicht raus. Als ich still war hat Frauchen mich geholt und mich festgehalten, dass ich Dorothe nicht umschmeißen konnte. Hätte ich sooo gerne gemacht, denn sie ist klein, die fällt bestimmt leicht um. Aber ich durfte nicht. Dann war das langweilig und ich hab geschlafen. Als Dorothe weg war, kam auf einmal der Klick-Klack. Oh, oh, oh, ich weiß nicht was er will. Frauchen hatte ein Lecker in der linken Hand. Aber so lange ich an der Hand schnuffelte, kam das Lecker nicht raus. Dann plötzlich sagte der Klick-Klack “gib Banjo das Lecker” aber ich wußte nicht wofür. Dann hab ich gemerkt: Fürs Schnuffeln gibt es das Lecker nicht. Hab ich mich gesetzt. Kein Lecker. Hab ich Platz gemacht. Kein Lecker. Komisch. Manchmal gabs ein Lecker, wenn ich die andere Hand angeguckt hab. Aber ich weiß noch nicht genau, was der Klick-Klack von mir will. Er hat dann aufgehört. Gleich muss ich sicher Pipi und dann muss ich wieder in den dollen blöden Regen. Denn es regnet ohne Unterbrechung, heute.
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23.04.2005 |
Das mit dem Klick-Klack ist nicht mehr so passiert. Aber ich kann jetzt aufräumen. Jooo! Wenn ich mein Spielzeug in eine Kiste werfe, sagt der Klick-Klack “Gib dem Banjo ein Lecker!” Frauchen hat sich gewundert, dass ich keinen Hunger hatte. Ich hab einfach zu viel aufgeräumt. Das ist ein tolles Spiel. Hier war die ganze Woche wieder schönes Wetter und ich war mit Frauchen jeden Tag am Bach und hab Stöcke raus geholt. Ich geh jetzt auch in das tiefe Wasser. Aber da kann ich auch noch stehen, hab ich gemerkt. Jetzt hol ich die Stöcke viel schneller raus und bin viel schneller und viel schlimmer nass. Aber das ist auch ein tolles Spiel.
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25.04.2005 |
Heute waren wir wieder gaaanz lange spazieren. Wir sind zum Batzibaum gegangen und Frauchen hat dort gehackt und gewühlt und hat schöne Äste und einen neuen Stein auf das Grab gelegt. Der alte Stein, war ja geklaut worden. Dann waren wir in der alten Wohnung. Ich sag euch, das ist so was von leer da, gaaanz scheußlich. Als Frauchen noch dunkel gemacht hat, war mir ganz komisch und ich musste bellen. Dann haben wir dort einen Mann getroffen und Frauchen hat sich ganz furchtbar aufgeregt. Ich weiß nicht warum. Jedenfalls war sie sehr zornig. Dann sind wir wieder nach Hause gegangen. Aber ganz langsam und einen ganz langen Weg durch den Wald. Dabei hat Frauchen sich langsam wieder beruhigt. Und ich war ganz brav. Darüber hat sie sich auch sehr gefreut. Und ich hab viel Leckerchen bekommen. Zuhause haben wir uns erst mal ausgeruht. Und dann waren wir am Nachmittag noch mal am Bach und haben ganz viele Hunde getroffen, die ich alle schon kannte. Wir haben alle zusammen versucht, Leckerchen zu erbetteln, aber das hat nicht funktioniert. Da hab ich Frauchen angebellt, sie soll MIR wenigstens eins geben. Aber ich mußte natürlich wiede dafür arbeiten. Platz machen. Ausgerechnet. Aber Charly hat aus Sympathie mit mir zusammen Platz gemacht. Da durfte er dann auch ein Leckerchen bekommen. Danach gab es Abendessen und noch ein bisschen das neue Aufräum-Spiel. Ich versteh immer besser, was Frauchen will und ich hab immer schneller aufgeräumt. Ja, so ist mein zweiter Hundemontag vergangen. Jetzt lieg ich bei Frauchen unter dem Stuhl und schlafe, während sie tipselt.
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29.04.2005 |
Ui, heute hab ich einen tollen Kerl getroffen. Am Bach. Am andern Ufer war der. Als Frauchen einen Stock für mich in den Bach geschmissen hat, kam er rüber und hat sich den geholt. Da hab ich erst mal geguckt, wie schnell der ins Wasser springt. Das trau ich mich nicht. Nuja, aber mein Stock war erst mal weg. Darüber hab ich mich laut beschwert. Dann bin ich ans andere Ufer rüber und hab ihn mal beschnüffelt. Hhhhmmmm roch der gut. Ein echter Rüde, ca. 1 Jahr alt. Aber er roch gut. Wir haben dann eine Weile gespielt und dann überkam es mich. Ich musste irgendwie auf ihn drauf springen und ihn umarmen. Es hat ihm nichts ausgemacht und Frauchen war auf der anderen Bachseite, also hab ich mir Zeit gelassen. Frauchen und der Mann haben gesprochen, aber dann hat Frauchen gepfiffen und ich musste zu ihr. Wir sind dann weg gegangen. Schade, ich fand den so toll. Auf dem Heimweg ist er uns noch mal begegnet und ich habs gleich wieder versucht. Bin einfach Frauchen weg gelaufen und hab ihn umarmt. Also so von hinten. Ihr versteht, ja? Aber Frauchen gefällt das nicht. Sie hat mich von dem runtergeholt und angeleint. Heute hatte ich eine tolle Zwischenmahlzeit. Einfach nur ein Stück Fleisch. Ich musste mir das selbst zerbeißen. Ich fand es zuerst komisch. Weil ich sonst immer alles so klein krieg. Aber dann war es lecker und ich habs zernagt. Im Moment muss ich viel alleine bleiben. Frauchen muss jeden Tag wo anders hin und kommt dann erst nach ein paar Stunden wieder. Aber das macht nichts. Ich schlaf halt.
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30.04.2005 |
Heute morgen waren wir zusammen in der Stadt. Auf dem Markt. Wir sind zufuß gegangen, weil der Bus so teuer ist, für das kurze Stück. Frauchen hat Gemüse eingekauft, während ich ganz brav neben ihr gesessen und gewartet habe. Dann wollten wir auch zufuß wieder nach Hause gehen. Frauchen wollte, dass ich in der Stadt Wasser trinke, aber das Wasser mochte ich nicht. Auf dem Rückweg hab ich dann doch etwas stark gehechelt, weil es so warm war. Da sind wir dann doch lieber ein Stück mit dem Bus gefahren. Frauchen vergisst immer, Wasser mitzunehmen. Sie muss sich da erst dran gewöhnen, dass ich unterwegs nur aus fließenden Bächen trinken mag. Aber die sind nicht so viele an den Strecken, die wir laufen. Wir waren ganz schön lange unterwegs.
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Banjo
Banjoko - Bleib bei mir, wandere nicht mehr !
Aus der Sprache der Yoruba (Nigeria, Benin).