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28.01.2005 |
Frauchen war aber nervös heute ... ... mannomann, die war ganz durcheinander. Das hab ich gemerkt. Und ich wußte gar nicht, was ich dagegen machen sollte. Ich wollte mit ihr spielen, aber das hat sie noch mehr nervös gemacht. Sie wollte nicht spielen und hamich ständig nur ignoriert. Egal wieviel ich gebellt hab, um ihr zu sagen “spiel Ball mit mir” oder “wirf mir das Friesbee” oder “gib mir noch eins von den tollen Leckerchen” sie ist immer nervöser geworden und hat mich immer nur noch mehr ignoriert. Als wir nach Hause gegangen siend waren wir beide ganz durcheinander und ich wußte gar nicht, warum. Am Nachmittag musste ich dann wieder alleine bleiben. Gaaanz lange. Frauchen sagte hinterher, es wären nur 5 Stunden gewesen, aber ich bin sicher es waren 500 Stunden. Ich dachte schon, sie kommt nicht mehr wieder und hab mich sooo doll gefreut, als sie wieder da war. Und sie war dann wieder die Alte. Wie sonst auch. Nicht mehr durcheinander und nicht mehr traurig. Dann war es sicher gut, dass sie mal weg war. Denn jetzt weiß ich wieder, was sie von mir will und was ich tun muss und darf. |
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29.01.2005 |
Das war ein toller Vormittag. Wir waren auf der Wiese. Und das war ganz spannend. Ich musste richtig aufpassen, was Frauchen macht.Sie ist kreuz und quer über die Wiese gegangen. Ich hab gedacht “diese Richtung? Ok, dann lauf ich schon mal vor.” Aber dann war sie plötzlich doch ganz wo anders hin gegangen. Und ich musste richtig hinter ihr herdüsen, um sie wieder einzuholen und wieder voraus zu laufen. Aber dann war das auch nicht richtig. Als ich mich umguckte, war Frauchen schon wieder in eine ganz andere Richtung unterwegs. Musste ich schon wieder hinter ihr her. Irgendwann hab ich dann aber doch genauer aufgepasst und bin besser bei ihr geblieben. Sonst ist sie auf einmal weg. Das will ich nicht. Das will ich auf gar keinen Fall. Alleine bleiben auf der Wiese will ich nicht. Heute hat Frauchen auf der Wiese auch mit mir gespielt. Allerdings hat sie den Zeitpunkt nie so richtig günstig gewählt. Immer wenn grad irgendwo ein Hund auftauchte, holte sie die Kordel raus und wollte mit mir spielen. Eigentlich hätte ich gerade dann lieber mit dem Hund gespielt. Aber der war ja meist auch weit weg. Und Frauchen war so gut drauf mit der Kordel. Also - spielen wir mit der Kordel, Frauchen. Das macht ja auch Spaß. Spiel ich halt später mit den Hunden. Aber als Frauchen aufhörte mit der Kordel, waren die Hunde weg. Schade. Und ich glaub, ich soll lernen an ihrer Seite zu bleiben. “Linke Seite” heißt das. Da gibts viel Leckerchen, wenn ich das mache. Das findet Frauchen anscheinend ganz wichtig und toll. Ich bin zwar noch nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe, aber ganz falsch kann ich es nicht gemacht haben, sonst hätte ich die Leckers sicher nicht bekommen. Später am Tag kam ganz viel Besuch. Es hat ein paar Mal geschellt und ich musste ich Schlafzimmer. Das ist auch so eine blöde Sache. Es schellt und ich rufe “Frauchen, da ist jemand, willst du den reinlassen? soll ich auf dich aufpassen? was machen wir mit dem Menschen?” und was macht Frauchen? Sie sperrt mich ins Schlafzimmer. Dann macht sie auf, die Leute dürfen unbewacht reinkommen, sich ausziehen und im Wohnzimmer hinsetzen. Ich kann das gar nicht verhindern. Ich bin im Schlafzimmer und rufe “was immer du für ein Mensch bist da im Flur und im Wohnzimmer pass auf was du tust ich krieg alles mit und ich krieg dich wenn du dich nicht benimmst.” Aber dann irgendwann hab ich keine Lust mehr dazu und halte die Schnauze. Und genau dann geht die Tür auf und ich darf raus und gucken wer da ist. Merkwürdig. Die Leute sind dann ziemlich lange geblieben. Es gab wieder Sachen von denen ich nichts abbekommen habe. Ich durfte nicht auf den Tisch gucken. Ich durfte nicht betteln. Also hab ich mich unten drunter gelegt und geschlafen. Verpassen konnte ich ja nichts. Dann sind alle gegangen und ich wußte gar nicht “gehen wir jetzt auch, oder bleiben wir hier?”. Aber wir sind da geblieben. Ich und Frauchen. Wir sind dann noch mal zur Wiese gegangen. Im Dunkeln, einfach so zum pieseln. |
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30.01.2005 |
Heute waren wir wieder auf der Wiese. Das war wieder spannend. Ich weiß nie, was Frauchen als nächstes tun wird und muss unheimlich aufpassen, dass ich alles mitkriege. Am besten bleib ich immer dicht bei ihr. Aber wenn Hunde kommen, hab ich da keine Lust zu. Auch wenn sie mir dann pfeift - nö das lohnt sich nicht, dann sofort zu ihr zu laufen. Dann muss ich erst wissen, was der Hund macht, und ob ich den anbellen muss. Heute war Frauchen aber immer sehr schnell müde und hat sich hingesetzt. Auch mal wieder im falschen Moment. Kaum saßen wir, hab ich gesehen, dass da ein Hund kam. Aber sie saß da so - da kann ich sie nicht alleine sitzen lassen. Irgendwie muss ich dann bei ihr bleiben. Dann ist mein Frauchen wichtiger als der Hund. Jooo. Bei der Nachmittagsrunde hatte sie plötzlich ein neues, ganz tolles Leckerchen dabei. Uiiii, das war guuut. Da bin ich erst gar nicht mehr weg gegangen von ihr. Aber das hat sie schamlos ausgenutzt und hat “Linke Seite” mit mir geübt. Dafür hab ich aber dann das tolle Leckerchen nicht bekommen. Ich glaube, das gibt es nur, wenn sie pfeift. Da muss ich mal genau aufpassen, ob das immer so ist. Da waren dann auf einmal auch Shiela und Boomer auf der Wiese. Die spielten mit noch einem anderen, fremden Hund. Aber Frauchen hatte dieses Lecker und immer wenn sie pfiff bekam ich dieses Lecker. Ach was, Shiela und Boomer kann ich immer noch treffen. Ich bleib mal bei Frauchen, so lange sie dieses tolle Lecker hat. Als der fremde Hund weg war, durfte ich dann doch noch mit Shiela und Boomer spielen. Also: Nix verpasst. Dann kamen noch Kinder mit Fenja. Aber Frauchen saß gerade wieder auf der Wiese und ich wollte bei ihr bleiben. Ganz lange sind wir sitzen geblieben. Frauchen hat mich gekrault und wir haben den Kindern und Fenja zugeguckt. Das war schön. Als Frauchen wieder aufstehen konnte, hab ich noch Fenja begrüßt und dann sind wir wieder nach Hause gegangen. Frauchen hat mich doll gelobt. Ich sei unwahrscheinlich brav gewesen, sagt sie. |
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31.01.2005 |
Heute waren wir aber faul. Es regnet. Nur heute morgen waren wir eine Runde auf der Wiese. Dort haben wir Leute und Hunde beobachtet, während Frauchen und ich in der Wiese gesessen haben. Das macht Spaß, das finde ich toll. Frauchen krault mich und wir sitzen da und gucken zu. Danach hat es dann zu regnen angefangen und Frauchen hat zuhause gearbeitet und ich hab geschlafen. Wir waren nur 2 mal an einem gelben Kasten, und Frauchen hat da Papier rein geschmissen. Sonst war nix. Außer dass ich ein Supertolles Abendessen hatte. Ganz viel Fleisch mit nur ganz wenig Salat. Jaaa, Salaaat. Aber so ganz wenig, dafür konnte ich nicht das ganze Fleisch stehen lassen, das ging nicht. |
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0.02.2005 |
uiuiui ... ... da ist mir in der Nacht aber was passiert. Ich hätte dringend raus gemusst, aber Frauchen schlief so feste. Sie ist nicht wach geworden als ich aufgestanden bin und im Wohnzimmer ein Kaka gemacht habe. Sie hat es erst gesehen, als wir heute morgen raus gehen wollten. “Mal eben sehen, wieviel Grad es draußen sind,” sagte sie und ging ins Wohnzimmer. Da lag das Kaka da. Oh, hat sie sich aber erschreckt. Aber geschimpft hat sie nicht mit mir. “Das muss ich aber jetzt erst noch weg machen,” hat sie gesagt und ich stand da, schon mit Geschirr und Leine angezogen, und musste noch warten. Draußen haben wir wieder zugeguckt, wie Leute und Hunde auf der Wiese gingen. Frauchen war wieder ganz oft müde. Immer wenn ich ihr sagte “Ich will weiter spielen” oder “gib mir noch ein Lecker”, dann musste sie sich hinsetzen. Das ist schon komisch mit ihr. Aber rennen kann ich trotzdem genug. Es macht Spaß, mit Frauchen auf die Große Wiese zu gehen. Ich muss mich immerzu kratzen. Alles juckt mich. Und ich muss mich am Schwanzansatz beißen. Ich weiß nicht warum, aber es juckt überall. An den Seiten, auf dem Kopf, an der Schnauze und am Hals. Frauchen sagt immer ich soll aufhören zu kratzen, sonst schert sie mir das ganze Fell ab. Aber dafür ist es zu kalt, das macht sie nicht. Ganz bestimmt nicht |
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02.02.2005 |
Heute morgen hab ich sofort gemerkt, dass was nicht stimmt. Wir waren nur ganz kurz draußen, dann hat Frauchen sich angezogen und ist weg gegangen. Ich musste mal wieder alleine bleiben. Als sie zurückkam war sie irgendwie komisch. “Das ist eine ganz kleine Wohnung,” sagte sie, “da haben wir nur noch ganz, ganz wenig Platz. Deinen Sessel und das große Bett können wir da nicht mitnehmen.” Wie? Frauchen? Hier ist es doch gut? Warum willst du denn wo anders wohnen? Am Nachmittag waren wir dann wieder auf der Wiese. Es hat geregnet und ich bin patschnass geworden. Wir haben nicht in der Wiese gesessen. Aber es gab auch nichts wo wir zugucken mussten. Es war niemand da. Und seit wir zuhause sind, sitzt Frauchen wieder am Computer. Sie ist nur noch mal kurz zur Frau Doktor gefahren und hat mein Kacka weg gebracht. Zum Untersuchen. Weil es so schrecklich stinkt und so dünn ist. Und weil ich so viele Stinkepupse habe. |
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03.02.2005 |
Was ist denn hier los? Die ganze Hundewiese war heute voller Menschen und Hunde. Die Menschen liefen in großen Rudeln und sahen ganz merkwürdig aus. Sie grölten und kamen aus allen Ecken, liefen über die Hundewiese und verschwanden im Wald. Sooo viele!! Unglaublich. Hunde waren aber auch ganz viele da. Frauchen und ich haben aber nur zugeguckt. Niemand hat mit uns gesprochen, alle sind nur vorbei gegangen. Dann kamen aber noch Babsy und Lina aus dem Wald und haben mich begrüßt. Unsere Frauchens haben lange und viel erzählt und dann sind wir wieder nach Hause gegangen. |
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04.02.2005 |
Nix Schule, heute! Heute hab ich keine Lust zum Lernen. Heute will ich mal rennen, bis mir die Zunge aus dem Hals hängt. Und bellen will ich heute bis ich heiser bin. Jawoll!! Heute könnt ihr mich alle mal. |
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05.02.2005 |
Ach dieses Frauchen ist sooo nett. Ich hab keine Lust, sie zu ärgern. Heut war ich halt wieder brav. Sie schmust so schön mit mir, morgens, wenn ich noch nicht ganz wach bin. Und ich darf so schön im Bett überall neben ihr liegen. Mal auf dem Kopfkissen, neben ihrem Kopf. Mal mit meinem Rücken an ihrem Rücken. Mal vor ihrem Bauch. Mal bei ihren Füßen. Überall darf ich im Bett liegen. Es ist schön bei diesem Frauchen. Nur wenn sie dann einen Arm um mich rum legt, also, das finde ich noch nicht so toll. Das ist mir noch zu eng, dann. Da geh ich dann meist zu ihren Füßen. Aber wenn sie dann mit mir schmust, da mag ich schon, wenn sie mich ganz feste kuschelt und ihr Gesicht in mein Fell drückt. Sie sagt zwar, ich wüde muffig riechen, aber das würde noch weg gehen. Und ich mag, wenn sie mein Gesicht festhält. Das ist soooo schön. Aber sie ist irgendwie ein bisschen unglücklich. Warum weiß ich zwar nicht, aber mit mir kann das nichts zu tun haben, wenn Wasser aus ihren Augen kommt. Muss was anderes sein, wa sie traurig macht. Sie sagt dann immer, ich wär ihr Schatz und ich sei ein braver Hund. Bin ich ja auch. Auch wenn ich auf dem Weg zur Wiese wieder gebellt hab, an der Ampel. Das doofe Ding hält uns ja schließlich immer auf. Ich will da nicht stehen, ich will auf die Wiese. Drum bell ich da. Und ein bisschen wegen den blöden Autos. Mal stehen sie, dann fahren sie, dann kommen sie um die Ecke auf mich zu, dass ich nicht weiß ob sie wohl rechtzeitig stoppen werden. Diese blöden Stinkekisten. Frauchen mag, glaube ich, wenn ich auf der Wiese dicht neben ihr laufe. Das mach ich so lange, bis ich ein Lecker kriege, dann hau ich ab. Hihi. Und wenn sie dann pfeift renn ich zurück, hol mir noch ein Lecker und hau wieder ab. Hihi. Frauchen kratzt sich dann am Kopf. Sie will eigentlich nicht, dass ich sofort wieder abhaue, glaub ich. Hihi. Tu ich aber. Bin gespannt, was ihr dazu einfällt. Hihi. Heute nachmittag hat sie mir neue Leckerchen gebacken. Es roch gut. Aber ich hab getan, als würde ich sie nicht mögen. Sind schließlich Leckerchen für draußen. Drinnen will ich was leckereres. Jooo. Heute abend hatte ich was leckeres. Heute morgen nicht. Heute morgen gabs den Rest, den ich gestern abend stehen gelassen habe. Thunfisch mit Kartoffeln und Salaaaaat. Bä. “Kann ich Thunfisch jetzt auch knicken, oder was?” hat sie mich gefragt. “Nein, Frauchen, aber den Salaaaat soltest du endlich knicken.” Heute abend gabs Rindfleisch mit Mangold und Kartoffel. DAS ist lecker, Frauchen. Sie wird es schon noch lernen. Hoffe ich. |
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06.02.2005 |
Jeden Tag lernen, ich weiß nicht ob mir das Spaß macht. Ich mein, ich darf auch viel schnuffeln. Aber das Lernen ... ICH brauchte das nicht. Aber Frauchen möchte es halt. Und sie freut sich so, wenn ich was gut mache. Sie freut sich total, wenn ich “Linke Seite” laufe und sie dabei auch noch angucke. Da flippt sie ja fast bei aus. Und das gibt natürlich auch Lecker. Heute konnte ich nicht direkt wieder abhauen, wenn ich mein Lecker hatte. Irgendwie hat das nicht geklappt. Obwohl wir nix anderes gemacht haben als sonst, aber es war irgendwie anders. Natürlich musste ich auch wieder zugucken. Ohne das gehts wohl nicht. Aber da war ein armer Hund unterwegs. Mit einem Herrchen. Frauchen kannte beide nicht. Ich durfte nicht hin. “Ich weiß nicht ob das ein Rüde ist oder nicht” sagte Frauchen. “Und ob der kastriert ist, kann ich von hier schon gar nicht sehen. Du bleibst hier und wir gucken nur zu.” Ich hab gesagt: “Frauchen, ich kann hinlaufen und nachsehen. Dann sag ich es dir.” Das wär doch das einfachste gewesen. Aber ich durfte nicht. Also musste ich zusehen. Das Herrchen hatte anscheinend gemertk, dass ich lernen muss. Und anscheinend wollte das Herrchen zeigen, dass mein Hundekumpel dort auch schon was kann. Jaaa, aber das sah nicht gut aus. Das sah nur gut aus, wenn mein Hundekumpel dort alles richtig machte. Aber wenn es nicht so gut war, sah das böse aus. Dann wurde mein Hundekumpel dort am Hals gerissen. Und ich fand, dass mein Hundekumpel dort für Sachen am Hals gerissen wurde, die eigentlich gar nicht soooo schlecht waren. Mein Hundekumpel dort hat eigentlich alles gut gemacht, aber er war halt noch nicht so pingelig wie sein Herrchen das wollte. Aber mein Hundekumpel dort war auch noch jung. Da muss man ja noch nicht sooo pingelig sein. Als Hund. Mein ich. Oder? Ich hab ja Gott sei Dank so ein Ding um den Körper, nicht so ein Band am Hals. Heute bin ich zum Beispiel mal losgeschossen und voll ins Leinenende gekracht. Frauchen hat mich gerufen, aber ich hab nicht gehört. Das war doof. Aber wenn ich mir vorstelle, ich hätte so ein Band um den Hals gehabt.... Allerdings hat mir das zwischen den Beinen weh getan. Mannomann, das war aber unangenehm. Denn die Leine war zwischen meine Hinterbeine geraten. Und das hat dann weh getan. Bin ich dann doch lieber wieder zurück zu Frauchen gegangen. “Ich lass dich keinen jungen Hund fressen,” sagte sie eiskalt. Ich durfte heute zu gar keinem Hund. Das fand ich nicht fair. “Ich kenn den nicht,” sagte Frauchen jedesmal. Na und? Wir können die doch kennenlernen? Wo ist das Problem, Frauchen? Und wenn es ein “Echter” ist, wissen wir das fürs nächste Mal. Auf dem Heimweg hab ich mich dann auch ein paar Mal beschwert. Aber zuhause bin ich heute mit ganz viel Schmusen und Kuscheln verwöhnt worden. Langsam finde ich das gut, dass es zuhause so ruhig ist, und ich nicht wegen allem aufstehen muss, und lange liegen und schlafen kann, wenn Frauchen am Computer klimpert. Aber wenn Frauchen aus dem Zimmer geht, dann muss ich hinterher und gucken, wo sie ist. Das halte ich noch nicht aus, nicht zu wissen wo sie ist und was sie macht. |
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Banjo
Banjoko - Bleib bei mir, wandere nicht mehr !
Aus der Sprache der Yoruba (Nigeria, Benin).