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Ich habe den Bereich Erziehung überarbeitet. Grund? Man lernt nie aus!! Zu den Themen DOMINANZ und RUDELFÜHRUNG ist meine Meinung die gleiche geblieben. Den Begriff “Dominanz” lasse ich nur für die Beziehungen von Hunden untereinander gelten. Was ist Dominanz? “Dominanz” in der Hund/Mensch-Beziehung ist in den meisten Fällen Unsicherheit bzw. Angst des Hundes, Verteidigung von Ressourcen seitens des Hundes, Fehlverhalten des Menschen. “Rudelführung”: Ich bin ganz einfach der Meinung, dass Hund und Mensch kein Rudel sind. Sie bilden einen Interessenverband, der aber nichts mit einem “Hunderudel” zu tun hat, für den Regeln bestehen müssen, aber nicht unbedingt die Regeln, die in einem Hunderudel herrschen. Im Zusammenleben zwischen Mensch und Hund, wird der Hund zu einem Leben in einer Lebensgemeinschaft gezwungen, die nicht hundgerecht ist. Ein Hund kennt von sich aus keine Regeln, in dieser Lebensgemeinschaft zurecht zu kommen. Er muss sich darauf verlassen können, dass ich die Regeln kenne und ihn in dieser Lebensgemeinschaft führe, ohne dass er zu Schaden kommt. Sobald er den Eindruck hat, dass ich dazu nicht in der Lage bin, wird er Angst bekommen, unsicher werden und beginnen, nach seinem Verständnis selbst dafür zu sorgen, dass er nicht zu Schaden kommt. Sein “Verständnis” passt aber nicht zu unseren Regeln der menschlichen Gesellschaft. Das gibt dann zwangsläufig Missverständnisse zwischen Hund und Mensch, Missverständnisse zwischen Hund und anderen Tieren, und es wird entsprechende Probleme bzw. Unfälle geben. Aber mein Hund wird niemals versuchen, mich in dieser Lebensgemeinscht zu führen. Wir sind auch kein Rudel nach dem Verständnis eines Hundes. Er ist Hund, ich bin Mensch. Und mein Hund weiß das. Er will Hund bleiben, nicht Mensch werden. Ich kann Mensch bleiben und brauche nicht Hund zu werden, damit mein Hund mich versteht und akzeptiert. Hunde können lernen Menschen zu vestehen. Menschen können inzwischen auch lernen, Hunde zu verstehen. Das kostet allerdings etwas Zeit und Mühe, aber es lohnt sich. Wer sich die Zeit nimmt und die Mühe nicht scheut, versteht mit der Zeit seinen Hund wahrscheinlich besser, als die große Masse der Hundetrainer das jemals lernen wird. Ich will meinem Hund die Sicherheit geben, dass er in meiner Gegenwart nicht auf sich aufzupassen braucht. Er soll in möglichst allen Alltags-Situationen wissen, wie ICH reagieren werde, was ICH von ihm erwarte. Heute und morgen und übermorgen. Frauchen ist beständig, immer gleich, immer gleich zuverlässig. Bei Frauchen ist Sicherheit. Frauchen passt auf ihn auf. Dann klappt das auch ohne Hundeschule.
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Hundeschulen: |
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Da bin ich immer noch der Meinung, dass die meisten Hundeschulen schlecht sind, weil die meisten mit Methoden arbeiten, die mir für einen Hund zu ruppig oder zu schmerzhaft sind. Man muss allerdings selbst schon ziemlich viel Ahnung haben, um die guten von den schlechten Hundeschulen trennen zu können. Ich will meine Hunde immer noch alleine erziehen. Der Hauptgrund dafür ist: Mit ALG II und der Versorgung eines Arbeitslosen nach Hartz IV kann man sich keine Hundeschule leisten.
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Erziehungsmethoden: |
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Es gibt zwei Fronten, die ich als extrem gegensätzlich bezeichnen möchte. Das sind die “Wattebauschwerfer” auf der einen Seite und die “Erziehung mit Gewalt” auf der anderen Seite. Ich kann mit beiden nicht klar kommen, und versuche eine Weg zu finden, der dazwischen liegt. Ich hatte auch einmal den hohen Vorsatz, bei Banjo keine Meidemethoden anwenden zu wollen. Das ist mir nicht gelungen. Gegen Banjos Bellen und auch gegen seine Leinenrüpeleien hatte ich im ersten Fall nicht die Zeit und im zweiten Fall nicht die Geduld, die ganze Arbeit auf der Basis von “Freiwilligkeit” seitens des Hundes zu erarbeiten. So habe ich gegen das Bellen im Haus einen Nylonmaulkorb eingesetzt und gegen die Leinenrüpelei ein Halti. Details dazu findet ihr unter dem entsprechenden Menüpunkt.
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Banjo
Banjoko - Bleib bei mir, wandere nicht mehr !
Aus der Sprache der Yoruba (Nigeria, Benin).