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22. 07.06 |
Frauchen sagt, ich hätte schon 1 Woche geschafft. Und wir waren wieder nachmittags bei Tom. Frauchen war sooo müde, dass sie eingeschlafen ist. Es ist auch nicht viel schlimmes passiert. Außer dass es stark geregnet hatte und es ein bisschen kühler war. Aber es war dann auch irgendwie neblig. Alles dampfte und es war trotzdem zum Schwitzen. Ich hab sie heute geschimpft bekommen. Jooo. Tom schnüffelte an Frauchens Schlappen rum. Das hat mir nicht gefallen und ich hab ihn angebellt “Hau ab, lass das!” Es hat gereicht und er ist abgehauen. Aber Frauchen hat mit mir geschimpft, ich soll Tom nicht anbellen. Es war schon ganz spät in der Nacht als wir wieder nach Hause gegangen sind.
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23.07.06 |
Sie hat es tatsächlich getan. Sie hat Tom mit zu uns nach Hause genommen. Wir haben ihn heute schon am Vormittag abgeholt, weil Paulas Leute weg wollten. Frauchen hat gestern wieder bis Mitternacht ferngesehen. Drum sind wir heute ganz spät aufgestanden und haben Tom abgeholt und ihn auf unsere erste Pieselrunde mitgenommen. Wir waren am Bach. Tom geht gerne ins Wasser. Er legt sich dort direkt im Tiefen auf den Bauch rein. Frauchen hat gesagt ich soll auch Platz machen im Wasser. Sie hatte aber eine flache Stelle ausgesucht und ich habs getan. Für ein Leckerchen. War ganz angenehm. Ja, muss ich sagen. Schön kühl. Und dann hat Frauchen uns einen Stock geschmissen, aber immer hat Tom ihn geholt und ich hab ihn nie bekommen. Da hab ich mich laut beschwert “das macht mir so keinen Spass, Frauchen, ich finde das voll doof”. Dann hat Frauchen Tom festgehalten und einen Stock nur für mich alleine geschmissen. Danach hat sie einen 2. Stock gefunden, da hatte ich dann selbst einen. Tom wollte ihn mir aber trotzdem immer weg nehmen. Drum hat Frauchen ganz aufgehört mit Stöckeschmeißen und wir sind nach Hause gegangen. Zu Tom. Abtrocknen. Und dann wieder raus aus dem Garten. Und dann hat sie Tom tatsächlich mitgenommenzu uns in die Wohnung. Zum Glück hat sie als erstes alles Spielzeug aufgesammelt und auf den Tisch gelegt. Dann ist Tom ins Wohnzimmer und hat alles Lecker aus meinem Futterspielzeug sofort gefunden und aufgefressen. Alles was ich nicht gefunden habe. Dann hat er meinen Napf leer gefressen - war aber auch nicht mehr sooo viel. Reste halt. Und jetzt liegen wir hier rum und Frauchen klimpert. So lange er sich benimmt und sich hier nicht aufspielt, ist es mir egal. Ich schlaf jetzt ein bisschen. Tja, und was hat Frauchen gemacht? Sie hat sich ins Bett gelegt, und 2 Stunden geschlafen. Tom lag mit in unserem Schlafzimmer. Ich hab ihn aber genau beobachtet, was er da macht. Nein, Frauchen hat ihn nicht ins Bett gelassen. Als sie wieder aufwachte, schmiss Tom sich gleich vor ihr auf den Rücken und ließ sich kraulen. Ich brauch das nicht zu tun. Ich weiß, dass Frauchen immer zu mir hin kommt, meinen Kopf in die Hände nimmt, mir einen Kuss zwischen die Augen drückt und sagt “Du bist mein alter Schatz!” Hat sie heute auch gemacht. Und dann lagen wir wieder rum, weil Frauchen was gearbeitet hat. Tom sagte: “Das ist langweilig hier bei dir!” - Ich: “Nein, das meinst du bloß!” - Er: “Aber du hast nicht mal einen Garten zum rausgehen.” - “Ich brauch keinen Garten zum rausgehen, ich will nur bei ihr liegen.” - “Aber sie macht nichts mit dir.” - “Sie ist da, das reicht mir.” - “Echt?” - “Ja!” - “Das ist langweilig. Hast du kein Spielzeug?” - “Doch. Hat sie alles weg geräumt.” - “Warum? Wir könnten Ball spielen.” - “Nein. Will ich nicht.” - “Echt nicht? Warum nicht?” - “Ich will nicht Ball spielen.” - “Aber du hast doch Bälle. Warum hast du dann Bälle?” - “Frauchen und ich spielen ab und zu Ball.” - “Warum spielt sie jetzt nicht mit uns?” - “Weil sie jetzt arbeitet.” - “Boahr, ist das langweilig!” Und dann schlief er wieder ein. Ich auch. Hier langweilt er sich grad auf unserem Teppich. |
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Am Nachmittag sind wir wieder zu Tom nach Hause gegangen. Frauchen hat Blumen gewässert, Fische gefüttert, Futter für uns gemacht, uns Leckerchen gegeben, mit uns Ball gespielt und dann hat sie wieder Tiewie geguckt und wir haben wieder geschlafen. Zwischendurch hat Tom mir gezeigt, wie man mit so einem Futterball umgehen muss. Ich hab die immer rumgeschmissen und mir in den Zähnen verkeilt. Aber nun weiß ich, dass ich den rollen muss, damit da was raus kommt. Ist mir aber trotzdem zu mühsam. Mein eigenes Futterspielzeug ist einfacher. Hier üb ich gerade. |
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Dann waren wir zur letzten Pieselrunde draußen und Tom ist wieder über die Wiese gerast. Ich bin bei Frauchen geblieben. Und dann guckt Frauchen sich die Augen aus, wo der Tom bleibt. Ich steh neben ihr - dachte sie. Und dann hat sie mich plötzlich ein paar Meter vor sich laufen sehen. Und wer stand neben ihr? *kopfkratz* TOM natürlich. Der war längst wieder da und klebte ihr am Bein. Wie immer.
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26.07.06 |
Es gibt überhaupt nix Neues. Es ist immer noch heiß, und wir gehen immer noch keine schönen Spaziergänge. Wir liegen immer noch rum und schwitzen mit Frauchen. Ich schlafe und pass auf, dass der Tom mir nicht mein Frauchen klaut. Nix, gar nix Neues.
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28.06.07 |
Heute waren wir nicht bei Tom und er nicht bei uns. Dafür war Ricco aus Österreich da, aber das schreib ich wo anders. |
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Banjo
Banjoko - Bleib bei mir, wandere nicht mehr !
Aus der Sprache der Yoruba (Nigeria, Benin).